Titandioxid Beschichtung im Gesundheitswesen

Während Titandioxid als Nahrungsmittelzusatz inzwischen etwas in Verruf geraten ist und in Zukunft verboten bleiben soll, wird ein neues Einsatzgebiet erschlossen.

Das Gesundheitswesen.

Um die selbstreinigenden und antimikrobiellen Eigenschaften zu entfalten, muss das Titandioxid in einer bestimmten kristallinen Form vorliegen. Diese Form nennt sich Anatas. Nanopartikel aus Anatas-Kristallen wirken photokatalytisch. Durch Einwirkung von Licht und Sauerstoff werden an der Oberfläche der Teilchen chemische Reaktionen ausgelöst, durch die bestimmte Verbindungen (z. B. Geruchsmoleküle oder mikrobielle Keime die als Allergene zu Gesundheitsbeeinträchtigungen führen könnten) aufgespalten und somit zerstört werden.

Titandioxid Beschichtung: Einsatzgebiete

Als Einsatzgebiete eignen sich sämtliche Räumlichkeiten in:

  • Krankenhäusern
  • Pflegeeinrichtungen
  • Seniorenwohnheimen
  • Therapeutische Einrichtungen
  • Praxen

Wirkung

Die photokatalytische Wirkung von Titandioxid wird sich mittlerweile im Gesundheitswesen als antimikrobielle Beschichtung, zum Beispiel zur MRSA Reduzierung zunutze gemacht.

Die Anwendungsgebiete sind die Reinigung von Luft und Wasser, die Desinfektion von Oberflächen und die Geruchsneutralisation. Prüflabors haben die Wirksamkeit der Titandioxid-Beschichtungen belegt. Prinzipiell können alle Oberflächen mit einer TiO2-Beschichtung versehen werden, zum Beispiel auch medizinische Geräte und Laborausrüstungen sowie Computertastaturen oder Touchscreens. Diese müssen jedoch, aufgrund der starken mechanischen Nutzung mindestens 1x jährlich neu aufgetragen werden, um ihre volle Wirksamkeit beizubehalten.

Die von uns aufgetragene Beschichtung findet primär an Decken und Wänden Anwendung und behält 10 Jahre lang ihre volle Wirksamkeit, sofern die von uns beschichteten Flächen nicht überarbeitet werden.

Die Beschichtung wird von speziell geschultem Fachpersonal durchgeführt. In einem besonderen Verfahren wird eine Schicht im Nanometer Bereich aufgetragen.
Diese Schicht ist für das Auge nicht sichtbar.

Nach einer Trocknungszeit von nur 1 Stunde können die Räume wieder in vollem Umfang genutzt werden. Die komplette Aushärtung ist nach 24 Std erreicht.

Eine Beschichtung mit Titandioxid ist äußerst beständig und wird durch Witterungseinflüsse oder die normalen Nutzungsvorgänge in Praxen oder Kliniken nicht beeinträchtigt.

Die Titandioxid Beschichtung wird verwendet zur:

  • MRSA Reduzierung
  • Keimreduzierung in Praxen
  • Keimreduzierung in Krankenhäusern
  • Keimreduzierung in therapeutischen Einrichtungen
  • Keimreduzierung in Seniorenheimen
  • Geruchsreduzierung in Praxen
  • Geruchsreduzierung in Krankenhäusern
  • Geruchsreduzierung in therapeutischen Einrichtungen
  • Geruchsreduzierung in Seniorenheimen

Keimreduzierung durch die TiO2 Beschichtung

Titandioxid wirkt antimikrobiell und tötet Keime ab. Bei Bakterien führt der Kontakt mit den Titandioxid-Überzügen zur Zerstörung der Zellwände, was den Untergang der Keime bewirkt. In der Raumluft befindliche Krankheitserreger können sich so gar nicht erst auf den Oberflächen festsetzen und ausbreiten.

Keimreduzierung in Praxen

Arztpraxen kämpfen täglich gegen die Ausbreitung von Keimen. Kleine Räume und eine hohe Dichte an Patienten im Wartezimmer sowie ein reger Durchgangsverkehr können einen hohen Keimdruck begünstigen. Eine selbstreinigende Ausstattung, die permanent aktiv ist, unterdrückt die Ausbreitung von Krankheitserregern.

Geruchsreduzierung in Praxen

Viele Menschen verbinden Erfahrungen mit Gerüchen. Schlechte Gerüche in Praxisräumen können dafür sorgen, dass Kunden den Besuch als unangenehm empfinden. Titandioxid-Oberflächen wirken luftreinigend. Flüchtige organische Verbindungen werden durch den Kontakt mit den Nanopartikeln zerlegt, sodass die Gerüche verschwinden.

Keimreduzierung im Krankenhaus

Gerade in Krankenhäusern und Kliniken ist der Verbrauch an Desinfektionsmitteln besonders hoch, um bakterielle und virale Krankheitserreger zu eliminieren. Häufige Desinfektionen in einer keimträchtigen Umgebung führen jedoch zu einem Selektionsdruck. Erreger entwickeln neue Überlebensstrategien und multiresistente Keime können entstehen.

Geruchsreduzierung im Krankenhaus

Krankenhäuser oder auch Laborbetriebe haben nicht nur das Problem, dass viele Stoffe in die Umgebungsluft gelangen, die eine Geruchsbelästigung darstellen, oft handelt es sich auch um Substanzen, die gesundheitsschädlich sind. Beschichtungen durch Titandioxid binden solche Substanzen und bringen sie über die Photokatalyse zur Reaktion. Aus Benzolverbindungen, Schwefeldioxid oder auch Formaldehyden werden so unschädliche Substanzen wie Kohlendioxid, Wasser oder Nitrate.

Geruchsreduzierung durch die TiO2 Beschichtung

Die Geruchsneutralisation durch Titandioxid funktioniert durch die Umwandlung von flüchtigen organischen Verbindungen zu unschädlichen Molekülen, wie zum Beispiel Kohlendioxid und Wasser. Auch gesundheitsschädliche Stoffe, wie Formaldehyd, Benzolverbindungen oder Stickoxide, die sich in der Raumluft befinden, werden angegriffen und neutralisiert. Dies geschieht, sobald die Moleküle mit den Nanopartikeln der Titandioxid-Beschichtung in Kontakt kommen. Luftbewegungen und Konvektion transportieren die Moleküle zur Reaktionsoberfläche.

Verändert eine Beschichtung mit Titandioxid die Oberflächen?

Oberflächen erfahren durch den dünnen Überzug mit Titandioxid – bis auf die gewünschte photokatalytische Wirkung – keine Veränderungen. Farben bleiben länger erhalten und auch die Griffigkeit und das Tastgefühl sind unverändert. Durch die kontinuierliche photokatalytische Aktivität halten sich die Oberflächen selbst sauber. Die Reinigung an sich kann sie nicht ersetzen, aber erleichtern. Wasser, das auf die Flächen gegeben wird, verteilt sich in einem dünnen Film und trägt zur schnellen Reinigung bei.

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Geruchs- und Keimreduzierung mit Titandioxid Beschichtungen.
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